Neues vom Veranstaltungshaus

Am 28. Februar fuhr großes Gerät in der Klosterruine „Heilig Kreuz“ vor. Ein Trommelmischer mit Betonpumpe brachte Fertigbeton für das Fundament des neuen Veranstaltungshauses. Möglich wurde dies durch die großzügige Unterstützung der Firma Brumm-Bau, deren Mitarbeiter die Einzelfundamente fachgerecht verdichteten und mit Anschlussbewehrung versahen.

So konnte das mit einer Crowdfunding-Aktion initiierte Projekt wieder ein Stück vorangebracht werden. Die Akteure des Hahnemannzentrums hoffen,  Schritt für Schritt voranzukommen und das Gebäude trotz notwendiger Umplanungen mit Hilfe bürgerschaftlichen Engagements in den nächsten 2-3 Jahren fertigzustellen. Das Wachstum in einem Kloster verläuft ja bekanntermaßen langsam aber stetig.

Unterdessen ist es Oktober geworden und die Klosterwerkstatt Heilig Kreuz gUG als Zweckbetrieb des Hahnemannzentrums reaktiviert. Mit Hilfe der in der Klosterwerkstatt arbeitenden kleinen Mannschaft soll das Veranstaltungshaus nun nach neueren Planungen bis Ende 2020 fertiggestellt sein. Als Darlehensgeber steht die GLS Bank – als Ökobank mit Sitz in Bochum – dem Hahnemannzentrum zur Seite. Die Stadt Meißen wird nach aller Voraussicht die Absicherung des Kredites über ein eingetragenes Grundpfandrecht übernehmen.

In schönem Zusammenwirken von Mitarbeitern der für sensible Denkmalpflegeleistungen bekannten Klosterwerkstatt mit Teilhabe bedürftigen jüngeren und älteren Menschen aus der Umgebung, ist das Projekt nun soweit vorbereitet, dass in Kürze die Ringbalkenlage zur Aufnahme der Außenwände betoniert werden kann. Wie immer wieder verkündet, kommen am entstehenden Veranstaltungshaus nur ökologisch unbedenkliche Baustoffe zum Einsatz. Unlängst wurde auf der Elbe geflößtes Schnittholz vom Sägewerk in Raden (bei Großenhain) mit Unterstützung des Containerdienstes und Entsorgungsunternehmens Forberger auf die Baustelle im Kloster gebracht. Dieses dient zwischenzeitlich der stabilen Verbindung des Schalungsmaterials. Selbiges stammt aus der Turnhalle der Sankt Afra Grundschule in Meißen und bildete ehemals den Sportboden. Dieser war nach dem Hochwasser 2013 geschädigt und zur Entsorgung ausgebaut worden. Für an Nachhaltigkeit interessierte Hahnemannianer eine Chance, Kosten zu sparen und durch die Nachnutzung der Umwelt etwas Gutes zu tun.